Was ist, wenn ich mich vor der Kamera unwohl fühle?
Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Sobald eine Kamera auf dich gerichtet ist, weißt du plötzlich nicht mehr, wohin mit deinen Händen. Du fragst dich, wie du schauen sollst, ob deine Haltung komisch aussieht und was du eigentlich mit deinem Körper machen sollst.
Damit bist du nicht allein.
Die meisten Frauen, die zu mir kommen, stehen nicht regelmäßig vor einer Kamera. Und genau deshalb erwarte ich auch nicht, dass du schon weißt, wie du dich bewegen oder posieren sollst.
Du musst nicht sofort entspannt sein
Ein Boudoirshooting beginnt nicht mit dem Anspruch, dass du dich vom ersten Foto an vollkommen sicher fühlen musst.
Natürlich kann es am Anfang ungewohnt sein.
Du bist in einer neuen Situation, wirst fotografiert und beschäftigst dich vielleicht plötzlich viel stärker mit deinem Körper als sonst.
Das darf so sein.
Ich finde sogar, dass es einen großen Unterschied macht, diese ersten Minuten nicht zu übergehen, sondern dir Zeit zu geben, dich an die Situation zu gewöhnen.

Wir fangen ganz einfach an
Ich beginne ein Shooting nicht mit der kompliziertesten Pose oder der freizügigsten Aufnahme.
Meist starten wir ruhig.
Vielleicht sitzt du erst einmal auf einem Bett oder einem Stuhl. Vielleicht stehst du am Fenster oder lehnst dich irgendwo an.
Ich gebe dir kleine, konkrete Anweisungen.
Wo deine Hände liegen können.
Wie du dein Gewicht verlagerst.
Wohin du schauen kannst.
Wie du deinen Kopf ein wenig veränderst.
Du musst dir also nicht selbst überlegen, was auf einem Foto gut aussieht.

Ich lasse dich nicht einfach „machen“
Manchmal höre ich von Frauen, dass sie bei früheren Shootings vor die Kamera gestellt wurden und dann Sätze kamen wie:
„Mach einfach mal.“
Genau das möchte ich vermeiden.
Wenn du ohnehin unsicher bist, hilft es dir nicht, wenn du zusätzlich überlegen musst, was die Fotografin von dir erwartet.
Ich begleite dich während des Shootings sehr genau.
Ich zeige dir, was ich meine, korrigiere kleine Dinge und passe die Position so lange an, bis sie zum Bild und vor allem zu dir passt.
Du musst keine andere Frau spielen
Für mich bedeutet ein Boudoirshooting nicht, dass du plötzlich besonders verführerisch schauen oder eine Rolle übernehmen musst.
Ein sinnliches Bild kann ganz unterschiedlich wirken.
Ruhig.
Selbstbewusst.
Verspielt.
Elegant.
Zurückhaltend.
Oder sehr direkt.
Deshalb versuche ich nicht, jeder Frau denselben Ausdruck vorzugeben.
Ich schaue vielmehr darauf, was zu dir passt.
Die Kamera wird irgendwann nebensächlich
Etwas Spannendes passiert bei fast jedem Shooting:
Irgendwann beschäftigen sich meine Kundinnen nicht mehr ständig damit, dass sie fotografiert werden.
Die Bewegungen werden selbstverständlicher.
Die Anweisungen fühlen sich vertrauter an.
Wir wechseln Outfits und Perspektiven, unterhalten uns zwischendurch und irgendwann ist die Kamera einfach da.
Genau dann entstehen häufig die Bilder, die ich besonders mag.
Nicht, weil plötzlich alles perfekt ist.
Sondern weil du nicht mehr darüber nachdenkst, perfekt sein zu müssen.

Du darfst jederzeit sagen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt
Auch das gehört für mich zu einem guten Boudoirshooting.
Wenn dir eine Position unangenehm ist, ändern wir sie.
Wenn dir ein Outfit doch nicht gefällt, nehmen wir ein anderes.
Wenn du eine bestimmte Aufnahme nicht möchtest, machen wir sie nicht.
Du musst während deines Shootings keine Grenze überschreiten, nur weil du vorher vielleicht dachtest, dass das „dazugehört“.

Du kannst vor meiner Kamera nichts falsch machen
Du musst nicht fotogen sein.
Du musst nicht wissen, wie man posiert.
Und du musst dich auch nicht schon beim Betreten des Studios vollkommen selbstbewusst fühlen.
Meine Aufgabe ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem du dich Schritt für Schritt auf dein Shooting einlassen kannst.
Und irgendwann merkst du meistens:
Du musst vor einer Kamera gar nichts können. Du brauchst nur jemanden dahinter, der weiß, was er tut.